Zulassung von Rechtsanwälten

Die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ist bei derjenigen Rechtsanwaltskammer zu beantragen, in deren Bezirk die Antragstellerin bzw. der Antragsteller ihre bzw. seine Kanzlei einrichtet. Die Einrichtung von Zweigstellen, auch im Bezirk anderer Rechtsanwaltskammern, ist möglich. Diese sind der Rechtsanwaltskammer und - sofern sie im Bezirk einer anderen Rechtsanwaltskammer eingerichtet werden - auch der dort zuständigen Rechtsanwaltskammer anzuzeigen. Die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft erfolgt bei derjenigen Rechtsanwaltskammer, in deren Bezirk sich die Hauptkanzlei befindet.  

Für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft als niedergelassene Rechtsanwältin / niedergelassener Rechtsanwalt ist aktuell eine Verwaltungsgebühr i.H.v. 160,00 € zu entrichten.  

Für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft als Rechtsanwältin (Syndikusrechtsanwältin) / Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt) und die Erstreckung der Zulassung ist eine Verwaltungsgebühr i.H.v. 200,00 € zu entrichten.  

Die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wird wirksam mit der Aushändigung der Zulassungsurkunde. Dies erfolgt im Rahmen der Vereidigung, die in aller Regel wöchentlich in den Räumlichkeiten der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main stattfindet und von einem Vorstandsmitglied durchgeführt wird. 

Erst nach der Zulassung darf die Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung „Rechtsanwältin“ oder „Rechtsanwalt“ ausgeübt werden.

Aktuelles zum Syndikusanwalt

Rechtsauffassung der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main zu den sogenannten Altsyndici in berufsrechtlicher Hinsicht  Mehr